Johannes Wolpers
18/1/2019
Wegen der genannten Schwierigkeiten greift man in der Regel gerade bei Handschriften auf die Methode des keying (d. h. dem manuellen Abtippen des Textes) zurück, um eine wissenschaftlich verwertbare Genauigkeit des digitalisierten Textes zu erreichen. Exemplarische Untersuchungen der Textsammlung des Deutschen Textarchivs haben ergeben, dass die Erfassungsgenauigkeit sehr viel höher ist, wenn statt einer automatisierten optischen Zeichenerkennung das manuelle Verfahren des Double Keyings eingesetzt wird. Im Double Keying-Verfahren erfassen zwei Personen den Text jeweils einmal manuel und vergleichen eventuelle Abweichungen.