Wir laden einen externen Datensatz im CSV-Format zum Thema
Social-Media-Nutzung und Wohlbefinden (social_media.csv, N
= 120 Studierende).
Variablen:
| Variable | Bedeutung |
|---|---|
ID |
Fortlaufende Nummer |
Geschlecht |
weiblich / männlich / divers |
Alter |
Alter in Jahren |
Nutzung |
Social-Media-Nutzung in Minuten pro Tag |
FOMO |
Fear of Missing Out, Mittelwertindex von 1 (gar nicht) bis 5 (sehr stark) |
Wohlbefinden |
Wohlbefinden-Skala, Punkte von 0 bis 20 |
.Rmd-Datei als auch social_media.csv müssen im
gleichen Ordner liegen.read.csv() und read.csv2()
bereit (Achtung, nur eine funktioniert).psych müssen Sie einmalig in der Konsole
installieren: install.packages("psych")Bitte laden Sie den Datensatz und schauen, ob Sie die Anzahl der Beobachtungen und Variablen im Fenster “Environment” sehen.
d <- read.csv2("social_media.csv")
Verschaffen Sie sich einen ersten schnellen Blick über die Variablen. So können Sie checken, ob der Datensatz richtig eingelesen wurde und ob alle nötigen Informationen vorhanden sind.
#Lösung
Lassen Sie sich jeweils folgende Informationen für die Variablen “Nutzung” und “Wohlbefinden” ausgeben: - Mittelwert - Median - Quantile … und speichern Sie diese jeweils in geeignete Objekte. Berichten Sie Mittelwert und Median in einem Antwortsatz.
Achtung: Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung, wenn Sie mit den Variablen des Datensatzes arbeiten.
#Lösung
Antwort:
Lassen Sie sich eine Übersicht über die Variableninformationen zur
Variable “Nutzung” ausgeben, indem Sie die Funktion
describe() aus dem Paket psych verwenden.
Was sagen uns die Werte zu Schiefe und Kurtosis? Schreiben Sie dazu einen Antwortsatz.
#Lösung
Antwort:
Standardisieren Sie die Variable Nutzung. Erstellen und vergleichen Sie das Histogramm der standardisierten und unstandardisierten Variable.
#Lösung
Antwort (Was fällt Ihnen beim Vergleich der beiden Histogramme auf? Was hat sich verändert, was nicht?):
Welche minimale und maximale Punktzahl wurde auf der Wohlbefinden-Skala vergeben? Schreiben Sie einen Antwortsatz.
#Lösung
Antwort:
Machen Sie eine Häufigkeitsauszählung für die Variable “Wohlbefinden”. Wie häufig ist die Höchstpunktzahl vergeben worden? Was ist der Modus der Variable “Wohlbefinden”?
#Lösung
Antwort:
Bestimmen Sie, wie viele Personen insgesamt in der Stichprobe sind. Wie viele Frauen, Männer und diverse Personen sind darunter? Schreiben Sie dazu einen Antwortsatz. Berechnen Sie die relativen Häufigkeiten der drei Gruppen (in Prozent).
#Lösung
Antwort:
Berechnen und berichten Sie den Zusammenhang (gemäß Pearson Korrelations-Koeffizient) zwischen Social-Media-Nutzung (Nutzung) und Wohlbefinden (Wohlbefinden). Formulieren Sie einen Antwortsatz, der das Ergebnis interpretiert. Darf man daraus schließen, dass Social-Media-Nutzung das Wohlbefinden senkt?
#Lösung
Antwort:
Die Klausur besteht laut Ankündigung aus drei Blöcken (Theorie, Code
verstehen, Code tippen) und enthält zusätzlich Lückentexte und
Fehlersuche. Die Blöcke unten üben genau diese Formate. Versuchen Sie
jeden Block zuerst ohne Hilfe und prüfen Sie erst danach die
Musterlösung
(Loesungen_Training_Deskriptive_Statistik.Rmd).
Kreuzen Sie an, indem Sie in der Klammer ein x
eintragen: [x]. Bei “Single Choice” ist genau eine Antwort
richtig, bei “Multiple Choice” können mehrere richtig sein.
A1 (Single Choice). Welches Skalenniveau hat die
Variable Geschlecht (weiblich / männlich / divers)?
A2 (Multiple Choice). Welche der folgenden Kennwerte sind Maße der zentralen Tendenz (Lagemaße)?
A3 (Single Choice). Eine Person gibt versehentlich eine Nutzungsdauer von 1.400 statt 140 Minuten an. Welcher Kennwert reagiert darauf am wenigsten empfindlich?
A4 (Single Choice). Eine Verteilung ist deutlich rechtsschief (linkssteil). Was gilt in der Regel?
A5 (Single Choice). Eine Variable wird z-standardisiert. Welche Kennwerte hat die neue Variable?
A6 (Multiple Choice). Welche Aussagen zum Pearson-Korrelationskoeffizienten r sind richtig?
A7 (Single Choice). Wie hängen Varianz und Standardabweichung zusammen?
A8 (Single Choice). Die Kurtosis (Exzess) einer Variable ist deutlich negativ. Was bedeutet das im Vergleich zur Normalverteilung?
A9 (Single Choice). Das 25%-Quantil (erstes Quartil) einer Variable beträgt 95. Was bedeutet das?
A10 (Multiple Choice). Welche Aussagen zum Modus sind richtig?
Führen Sie jeden Chunk aus (Datensatz d aus Aufgabe 1
muss geladen sein). Beschreiben Sie dann in ganzen Sätzen, was passiert
und was man am Output erkennt. In der Klausur ist der Output vorgegeben,
Sie müssen also lesen, nicht rechnen.
hist(d$Nutzung, breaks = 15,
main = "Social-Media-Nutzung", xlab = "Minuten pro Tag")
abline(v = mean(d$Nutzung), col = "red", lwd = 2)
abline(v = median(d$Nutzung), col = "blue", lwd = 2, lty = 2)
Fragen: (a) Was zeigt der Plot? (b) Wofür stehen die rote und die blaue Linie? (c) Wie würden Sie die Form der Verteilung beschreiben? (d) Was sagt der Abstand zwischen den beiden Linien aus?
Antwort:
boxplot(Wohlbefinden ~ Geschlecht, data = d,
xlab = "Geschlecht", ylab = "Wohlbefinden (0-20)")
aggregate(Wohlbefinden ~ Geschlecht, data = d, FUN = mean)
## Geschlecht Wohlbefinden
## 1 divers 10
## 2 männlich 13
## 3 weiblich 13
table(d$Geschlecht)
##
## divers männlich weiblich
## 3 60 57
Fragen: (a) Was bedeutet die dicke Linie in jeder Box? (b) Was zeigen Box und Whisker? (c) Welche Gruppe hat das niedrigste mittlere Wohlbefinden und warum sollte man diesen Vergleich trotzdem mit Vorsicht lesen?
Antwort:
plot(d$Nutzung, d$Wohlbefinden,
xlab = "Nutzung (Min/Tag)", ylab = "Wohlbefinden (0-20)")
abline(lm(Wohlbefinden ~ Nutzung, data = d), col = "red", lwd = 2)
cor(d$Nutzung, d$Wohlbefinden)
## [1] -0.58
Fragen: (a) Was zeigt jeder Punkt? (b) Was bedeutet die rote Linie? (c) Interpretieren Sie Richtung und Stärke des Zusammenhangs. (d) Wie viel Varianz teilen die beiden Variablen (Determinationskoeffizient)?
Antwort:
describe()library(psych)
## Warning: package 'psych' was built under R version 4.5.2
describe(d[, c("Nutzung", "FOMO", "Wohlbefinden")])
## vars n mean sd median trimmed mad min max range skew
## Nutzung 1 120 131.2 51.72 131.5 128.4 51.89 33 273.0 240.0 0.46
## FOMO 2 120 2.9 0.87 2.8 2.8 0.89 1 4.9 3.9 0.24
## Wohlbefinden 3 120 13.2 3.15 13.0 13.2 2.97 4 20.0 16.0 -0.11
## kurtosis se
## Nutzung -0.05 4.72
## FOMO -0.53 0.08
## Wohlbefinden -0.38 0.29
Fragen: (a) Welche Variable hat die größte Standardabweichung, und
lässt sich diese direkt mit den anderen vergleichen? (b) Welche Variable
ist am stärksten rechtsschief? (c) Was sagt der Kurtosis-Wert von
FOMO aus? (d) Was bedeutet die Spalte n?
Antwort:
In der Klausur tippen Sie den Code in ein leeres Feld. Hier gilt dasselbe: keine Vorgaben, nur Ihr Code im Chunk. Schreiben Sie, wo gefragt, zusätzlich einen Antwortsatz.
C1. Lesen Sie social_media.csv ein und
lassen Sie sich die Anzahl der Zeilen und Spalten ausgeben.
#Lösung
C2. Berechnen Sie Mittelwert und Standardabweichung
von FOMO und speichern Sie beides in je einem eigenen
Objekt.
#Lösung
C3. Erstellen Sie im Datensatz eine neue Variable
Nutzung_h, die die Nutzung in Stunden pro Tag enthält.
#Lösung
C4. Erstellen Sie eine neue Variable
Vielnutzer, die “ja” enthält, wenn jemand mehr als 180
Minuten pro Tag nutzt, sonst “nein”. Geben Sie anschließend absolute und
relative Häufigkeiten (in Prozent) aus.
#Lösung
C5. Berechnen Sie das mittlere Wohlbefinden nur für
die Personen, die als weiblich angegeben sind.
#Lösung
C6. Berechnen Sie die mittlere Nutzung getrennt nach Geschlecht.
#Lösung
C7. Erstellen Sie ein Streudiagramm mit
FOMO auf der x-Achse und Wohlbefinden auf der
y-Achse (mit beschrifteten Achsen) und berechnen Sie die Korrelation.
Formulieren Sie einen Antwortsatz.
#Lösung
Antwort:
C8. Prüfen Sie, ob im Datensatz fehlende Werte vorkommen (insgesamt und pro Variable).
#Lösung
Ersetzen Sie jedes ___ durch das passende Wort bzw. den
passenden Befehl. (Dieser Chunk läuft erst, wenn alle Lücken gefüllt
sind, deshalb eval=FALSE.)
d <- ___("social_media.csv") # Datei mit Semikolon und Dezimalkomma einlesen
mean(d$___) # Mittelwert der Nutzung
median(d$Wohlbefinden, na.rm = ___) # Median, fehlende Werte ignorieren
quantile(d$Nutzung, probs = c(___, 0.5, ___)) # 1. Quartil, Median, 3. Quartil
d$Nutzung_z <- ___(d$Nutzung) # z-Standardisierung
table(d$___) # Häufigkeiten Geschlecht
___(table(d$Geschlecht)) * 100 # relative Häufigkeiten in Prozent
___(d$FOMO, d$Wohlbefinden) # Pearson-Korrelation
Setzen Sie die passenden Begriffe aus der Wortbank ein. Jeder Begriff kann mehrfach oder gar nicht vorkommen.
Wortbank: Mittelwert, Median, Modus, Varianz, Standardabweichung, Quantil, Ausreißer, rechtsschief, linksschief, symmetrisch, linear, Kausalität, z-Wert, Spannweite
Jeder Chunk enthält Fehler (Anzahl in Klammern). Finden Sie sie,
erklären Sie kurz, was falsch ist, und schreiben Sie die korrigierte
Version darunter. Die Chunks sind mit eval=FALSE gesperrt,
damit das Dokument trotzdem knittet. Achtung: Bei E7 und E8 gibt R keine
Fehlermeldung aus, der Code ist trotzdem falsch.
E1 (1 Fehler)
d <- read.csv("social_media.csv")
mean(d$Nutzung)
E2 (1 Fehler)
mean(d$nutzung)
E3 (1 Fehler)
quantile(d$Nutzung, probs = c(0.25, 0.5, 0.75)
E4 (1 Fehler)
describe(d$Nutzung)
library(psych)
E5 (2 Fehler)
frauen <- d[d$Geschlecht = "weiblich", ]
aeltere <- d[d$Alter > 30]
E6 (2 Fehler)
hist(d$Nutzung, main = Social-Media-Nutzung)
cor(d$Nutzung, d$Wohlbefindn)
E7 (1 inhaltlicher Fehler, keine Fehlermeldung): Die Aufgabe lautet “Standardisieren Sie die Variable Nutzung.”
d$Nutzung_z <- d$Nutzung - mean(d$Nutzung)
E8 (1 inhaltlicher Fehler, keine Fehlermeldung): Die Aufgabe lautet “Geben Sie die relativen Häufigkeiten von Geschlecht in Prozent aus.”
prop.table(table(d$Geschlecht))