Bei Scherbius 1.0 und Scherbius Hebel 1.0 handelt es sich nicht um eine Anlageberatung nach § 2 Abs. 8 Nr. 10 WpHG (Wertpapierhandelsgesetz), sondern um eine Anlagestrategieempfehlung im Sinne des § 85 Abs. 1 WpHG. Die Informationen in diesem Report dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Scherbius Analytics verfügt über keine Kenntnisse hinsichtlich der Risikobereitschaft, der Anlageziele oder der Verlusttragfähigkeit der Leser. Wer auf Grundlage dieser Informationen Anlageentscheidungen trifft, handelt vollständig auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko.
Das bedeutet, dass Scherbius Analytics keine Haftung für Verluste übernimmt, die aus dem Handel mit Aktien oder Derivaten entstehen und bei denen Informationen aus diesem Produkt verwendet wurden.
Scherbius Analytics UG (haftungsbeschränkt) erstellt lediglich Anlagestrategieempfehlungen unter folgenden Voraussetzungen:
Diese Eigenschaften erfüllen nicht die Kriterien einer Anlageberatung und stellen daher keine Beratung nach § 85 Abs. 1 WpHG dar.
Es werden keine Eigentumsrechte von Vermögen transferiert oder gemanaged. Scherbius Analystics UG (haftungsbeschränkt) stellt nur Analyse Informationen zu Verfügung.
Beachten Sie: Bitte lesen Sie dieses Prospekt sorgfältig durch, bevor Sie die enthaltenen Informationen verwenden. Ein grundlegendes Verständnis davon, wie Scherbius als Portfolio-Optimierungskonzept funktioniert, ist entscheidend für eine korrekte Anwendung. Bei technischen Problemen oder Fragen zur Konzeption wenden Sie sich bitte an unseren Support.
Scherbius ist in erster Linie dafür gedacht, zu verhindern, dass Privatanleger Geld verlieren. Wir bei Scherbius haben am eigenen Leib erlebt, wie man ohne Strategie und mit viel zu hoher Risikobereitschaft in den starken Bullenmärkten der Jahre 2020 und 2021 große Gewinne erzielen kann, insbesondere mit sehr riskanten Finanzderivaten. Wir dachten damals, wir wären Genies. Das waren wir nicht. Im Jahr 2022 haben wir im Bärenmarkt viele Tausend Euro verloren und dabei erkannt, dass nachhaltiger Erfolg an den Kapitalmärkten ohne eine klare, regelbasierte, reproduzierbare und sorgfältig backgetestete Strategie nicht möglich ist. Andernfalls ist das Handeln an den Märkten ausschließlich von Emotionen getrieben, und genau diese Emotionen möchten wir ausschalten. Unser Ziel ist es, Privatanlegern Werkzeuge an die Hand zu geben, die normalerweise institutionellen Investoren und Hedgefonds vorbehalten sind, um überdurchschnittliche Renditen zu erzielen.
Wir arbeiten mit dem Konzept unkorrelierter Renditequellen. Wir diversifizieren also nicht primär über Assetklassen oder einzelne Unternehmen, sondern über verschiedene Strategien. Unser langfristiges Ziel ist es, bis zu zwanzig vollständig unkorrelierte Strategien in ein gemeinsames Portfolio zu integrieren und dieses täglich für Privatanleger zugänglich zu machen. Zur Einordnung: Eine sehr einfache, aber dennoch regelbasierte quantitative Strategie ist zum Beispiel der klassische ETF-Sparplan mit monatlicher Sparrate, bei dem klare Kauf- und Verkaufszeitpunkte feststehen. Scherbius geht jedoch deutlich weiter. Durch den Einsatz von Hidden-Markov-Modellen, Mean-Reversion-Ansätzen und weiteren quantitativen Methoden konnten wir ein Portfolio entwickeln, das über einen Zeitraum von mehr als 25 Jahren hinweg den Markt kontinuierlich schlägt und deutliche Überrenditen erzielt.
Dabei ist wichtig zu betonen, dass Scherbius 1.0 keine Gelddruckmaschine ist. Die Outperformance zeigt sich vor allem über längere Zeiträume und zeigt sich erst wirklich in wechselenden Markphasen. Dieses Modell ist nicht für Intraday-Handel geeignet und nicht für Anleger gedacht, die schnelle Gewinne ohne Risiko erwarten.
Wahrscheinlich stellen sich Ihnen sofort einige grundlegende Fragen:
Genau diese zentralen Fragen haben wir in den folgenden Grafiken untersucht. Die Visualisierungen und Tabellen zeigen klar, wie deutlich das Modell den Markt übertrifft und welches große Potenzial in Scherbius steckt.
Das Aktien- und Indexuniversum, in dem Scherbius handelt, basiert auf einer historischen Zeitreihe der jeweils 100 größten Unternehmen im NASDAQ 100, sortiert nach Marktkapitalisierung. Dadurch ist das Modell frei von Survivorship Bias, da wir die historische Zusammensetzung des Index täglich rekonstruiert und auch delistete Unternehmen vollständig in die Analyse einbezogen haben. Aus diesen 100 Aktien wurde anschließend ein Fokus auf die Top 25 gebildet. Damit stellen wir sicher, dass ausschließlich große und hochliquide Unternehmen gehandelt werden. Diese Auswahl reduziert die Transaktionskosten erheblich, da diese maßgeblich vom Handelsvolumen und der Liquidität der einzelnen Titel bestimmt werden. Für den langfristigen Erfolg des Modells ist diese Eingrenzung ein klarer Vorteil.
Die festen Regeln bei der Auswahl der Daten verhindern zudem einen Selektionsbias. Zusätzlich wird der gesamte NASDAQ 100 über den QQQ ETF beziehungsweise über entsprechende NASDAQ-100-Derivate in das Modell einbezogen.
Die hohe Datenqualität und die klare Struktur sorgen für eine saubere statistische Verarbeitung und bilden die Grundlage der gesamten Analyse. Zur Übersicht finden Sie hier noch einmal die wichtigsten Datenquellen, die in Scherbius verwendet werden:
Grundsätzlich wurde bei jeder einzelnen Strategie mit klar getrennten Trainings-, Test- und Validierungsfenstern gearbeitet. Dadurch ist sichergestellt, dass keine Daten verwendet werden, die zum jeweiligen Zeitpunkt schon bekannt waren. Zusätzlich wurden für jede Strategie umfangreiche Sensitivitätstests zu Parametern und Transaktionskosten sowie Monte Carlo Simulationen durchgeführt, um die Robustheit unter realen Marktbedingungen zu überprüfen. Ein ausführlicher Deep Dive dazu folgt in einem separaten Dokument.
Diese saubere methodische Trennung ist entscheidend, um Overfitting weitgehend zu vermeiden und keinen unbeabsichtigten Look-Ahead-Bias in die Modelle einzubauen. Solche Verzerrungen würden Backtestergebnisse künstlich aufblähen und ein unrealistisches Bild der tatsächlichen Leistungsfähigkeit vermitteln.
| Datum | Uhrzeit | Ticker | Signal | Strategie | Gewichtung |
|---|---|---|---|---|---|
| 2026-01-22 | 15:00:00 | META | Sell | Averbeck | 0.0990 |
| 2026-01-22 | 15:00:00 | NFLX | Buy | Averbeck | 0.1034 |
| 2026-01-22 | 15:00:00 | SHOP | Sell | Averbeck + Rittmeyer | 0.1285 |
| 2026-01-22 | 15:00:00 | AAPL | Sell | Lepko | 0.0665 |
| 2026-01-22 | 15:00:00 | ISRG | Buy | Lepko | 0.0687 |
| 2026-01-22 | 15:00:00 | META | Buy | Rittmeyer | 0.0282 |
| 2026-01-22 | 15:00:00 | NVDA | Sell | Rittmeyer | 0.0287 |
| 2026-01-22 | 15:00:00 | MSFT | Buy | Rittmeyer + Lepko | 0.0968 |
| Datum | Ticker | Strategie | Gewichtung |
|---|---|---|---|
| 2026-01-22 | NFLX | Averbeck + Lepko | 0.1718 |
| 2026-01-22 | PLTR | Averbeck + Rittmeyer | 0.1365 |
| 2026-01-22 | TMUS | Averbeck + Rittmeyer | 0.1291 |
| 2026-01-22 | MSFT | Averbeck + Rittmeyer + Lepko | 0.1974 |
| 2026-01-22 | ISRG | Lepko | 0.0687 |
| 2026-01-22 | META | Rittmeyer | 0.0282 |
| 2026-01-22 | ORCL | Rittmeyer | 0.0280 |
Oben sehen Sie das Kernprodukt, das Sie täglich per E-Mail erhalten. Es handelt sich dabei um eine Tabelle mit den für den aktuellen Tag auszuführenden Trades, die notwendig sind, um das darunter dargestellte Portfolio zu erzeugen. Dieses Portfolio wird jeden Tag neu berechnet und zeigt die optimale Kapitalallokation für den jeweiligen Handelstag. Wenn Sie diese Trades konsequent und täglich umsetzen, spiegeln Ihre Ergebnisse langfristig die Renditeerwartungen wider, die im Backtest weiter oben dargestellt wurden.
Die Trades werden ausschließlich einmal pro Tag vorbörslich ausgeführt, also vor dem Opening der Wall Street um 15:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Zudem handelt die Strategie ausschließlich Long-Positionen; Short-Trades sind grundsätzlich ausgeschlossen.
Wenn Sie beispielsweise ein Startkapital von 100.000 Euro einsetzen und für den heutigen Tag ein Trade mit dem Ticker ORCL und einem Gewicht von 0,0315 ausgegeben wird, dann entspricht dies einem Investitionsbetrag von 100.000 × 0,0315, also 3.150 Euro. Die Höhe des Startkapitals können Sie frei bestimmen. Beachten Sie jedoch, dass bei zu geringem Startkapital die einzelnen Trades sehr klein ausfallen. Feste Handelskosten, wie etwa die 1-Euro-Gebühr bei Trade Republic, wirken sich dann prozentual stark aus und können die Performance, insbesondere am Anfang der Portfolio Entwicklung, spürbar beeinträchtigen. Dadurch kann es zu Abweichungen gegenüber den ausgewiesenen Renditen von Scherbius Analytics kommen.
Dabei dient das Gewicht als Annäherung an Ihre tatsächliche Depotposition. Geringfügige Abweichungen um einige Basispunkte sind unproblematisch, solange Sie regelmäßig Trades und Bestände abgleichen und keine sehr kleinen Restpositionen im Depot verbleiben. Es empfiehlt sich, die Positionen stets blockweise pro Strategie zu verwalten.
Für die gehebelte Variante gilt grundsätzlich das gleiche Vorgehen. Die Herausforderung besteht hier jedoch darin, den passenden Mini Future auszuwählen und diesen mit der berechneten Positionsgröße zu handeln. Hinweise zur Auswahl der richtigen Derivate folgen im nächsten Abschnitt.
Wichtig: Bei zusätzlichen Trades desselben Wertes, beispielsweise mehreren Positionen in AAPL an unterschiedlichen Tagen, müssen jeweils neue Mini-Futures oder Knock-Out-Optionsscheine ausgewählt und gehandelt werden. Es darf nicht aus Bequemlichkeit die bestehende Knock-Out-Position im Portfolio aufgestockt werden, da deren Knock-Out-Schwelle nicht mehr planmäßig bei 19 Prozent liegt und dadurch die Risikobalance des Portfolios verfälscht würde.
Wir bieten Scherbius grundsätzlich nur in Kombination mit Derivaten an. Eine reine Aktienvariante kann zwar nach demselben Prinzip umgesetzt werden, erzielt jedoch deutlich geringere Renditen, bei zugleich niedrigerer Volatilität und geringeren maximalen Drawdowns.
Unser Ziel mit Scherbius ist es, ambitionierten Privatanlegern ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie regelbasiert und nachhaltig profitabel die Chancen von Derivaten nutzen können, ohne dabei unverhältnismäßige Risiken einzugehen. Daher wird es vorerst kein Portfolio mit ungehebelten Strategien geben.
Unten finden Sie, welche Art von Derivat für welche Strategie im Portfolio eingesetzt werden soll und welche Kosten- sowie Knock-Out-Niveaus zwingend einzuhalten sind.
| Strategie | Hebel | KO | Spread | Slippage |
|---|---|---|---|---|
| Averbeck | 3.5000 | 0.1900 | 0.0050 | 0.0010 |
| Lepko | 3.5000 | 0.1900 | 0.0050 | 0.0010 |
| Rittmeyer | 3.5000 | 0.1900 | 0.0050 | 0.0010 |
Die in der Scherbius Version eingesetzten Derivate können bei den gängigen Neobrokern problemlos gehandelt werden. Es handelt sich dabei um Mini-Futures beziehungsweise Knock-Out Zertifikate/Optionsscheine. Die Konditionen, zu denen diese Produkte erworben werden, sind jedoch entscheidend. Die in der Tabelle definierten Schwellenwerte für Spread, Hebel und KO-Level müssen unbedingt eingehalten werden, damit die Modellgüte erhalten bleibt und die erwarteten Renditen tatsächlich erzielt werden können.
WICHTIG: Wenn kein geeignetes Produkt zu den vorgegebenen Konditionen verfügbar ist, darf der Trade nicht ausgeführt werden. In diesem Fall wäre der Handel nicht mehr konsistent mit dem Modell. Solche Situationen treten jedoch nur selten auf.
Als beste Plattform für den Vergleich von Derivaten empfiehlt sich OnVista. Über den folgenden Link gelangen Sie direkt zum Derivate-Finder, in dem die relevanten Suchparameter bereits korrekt voreingestellt sind:
WICHTIG: Sie müssen anschließend nur noch den entsprechenden Basiswert und Ihren Broker in den Filtereinstellungen auswählen.
Bitte beachten Sie: Nicht jedes Derivat ist bei jedem Broker handelbar und demnach muss bei der Suche eines geeeigneten Derivats zwingend ihr Broker verwendet werden.
Grundsätzlich sprechen wir keine ausdrücklichen Brokerempfehlungen aus. Achten Sie jedoch darauf, dass keine prozentualen Handelsgebühren anfallen, beispielsweise 0,25 Prozent pro Trade. Solche Kosten entsprechen 25 Basispunkten und würden die Gesamtkostenstruktur langfristig deutlich erhöhen und die erwartete Rendite spürbar mindern.
Empfehlenswert sind Broker mit fixen, absoluten Gebühren pro Trade – etwa 1 Euro oder 0,99 Euro. Dadurch bleiben die anteiligen Kosten, insbesondere bei größeren Handelsvolumina, auf einem dauerhaft niedrigen Niveau.
In dieser Sektion finden Sie alle relevanten Performance Metriken um ihnen einen ersten Einblick zu verschaffen, was Sie für eine Rendite erwarten können und wie viel Aufwand täglich ungefähr nötig ist, um diese Zielrenditen zu erreichen. Wir gehen dazu erstmal die Backtest Performance ein, testen wie viel Alpha (also der Anteil der Rendite die nicht durch Martkbewegungen erklärt werden kann) wir mit unseren Portfolio generieren können, dann gehen wir auf eine klassisches Sparplan Szenario ein. Zum Schluss legen wir ihnen nochmal die historisch notwendigen Trades und offenen Positionen pro Tag offen und wir zeigen ihnen historische Investionsquote an jedem Tag.
Unten finden Sie die Netto Performance, die auf Grundlage dieser Daten entsteht, also die Entwicklung in einer Welt ohne Steuern und mit berücksichtigten Transaktionskosten. Dargestellt sind zwei zentrale Charts zur Entwicklung eines Startkapitals von 10.000 Euro (ohne Sparrate), eine Performance-Tabelle sowie eine Grafik zur historischen Portfoliogewichtung.
Der erste Chart zeigt den Verlauf in linearer Skalierung. Die typische parabolische Form ist klar erkennbar und entsteht vor allem durch den Zinseszinseffekt. Darunter befindet sich die logarithmische Darstellung, in der die tatsächliche Stärke des Modells besonders deutlich wird. Hier wird sichtbar, wie konstant und stabil die Renditen über lange Zeiträume hinweg erzeugt werden und wie kontinuierlich das Modell Überrenditen bei gleichzeitig moderaten Drawdowns erzielt.
| Metric | Portfolio | NASDAQ100.0000 |
|---|---|---|
| Sortino Ratio | 0.1235 | 0.0369 |
| Sharpe Ratio | 1.1071 | 0.2842 |
| Volatility (ann.) | 0.4294 | 0.2734 |
| Negative Volalität (ann.) | 0.0152 | 0.0119 |
| Maximum Drawdown | 0.6436 | 0.8290 |
| Total Return | 21160.4782 | 5.8001 |
| Durchschnittsrendite pro Jahr | 0.5525 | 0.1132 |
| CAGR (Compound Annual Growth Rate) | 0.4674 | 0.0766 |
| Win Rate | 0.3297 | 0.5451 |
| Loss Rate | 0.3019 | 0.4541 |
| Profit Factor | 1.4763 | 1.0803 |
| Trefferquote (%) | 0.5588 | 0.5451 |
| Avg DD Depth (%) | 3.7910 | 3.2438 |
| Avg DD Duration (Tage) | 11.7000 | 39.5000 |
| Max DD Duration (Tage) | 167.0000 | 3925.0000 |
| Date | Portfolio | NASDAQ100 |
|---|---|---|
| 2000-12-31 | 2.4238 | -0.3713 |
| 2001-12-31 | -0.0743 | -0.3265 |
| 2002-12-31 | 3.0956 | -0.3758 |
| 2003-12-31 | 0.7664 | 0.4912 |
| 2004-12-31 | 0.3773 | 0.1044 |
| 2005-12-31 | 0.2926 | 0.0149 |
| 2006-12-31 | 0.4660 | 0.0679 |
| 2007-12-31 | 0.3182 | 0.1867 |
| 2008-12-31 | 1.6373 | -0.4189 |
| 2009-12-31 | 0.4674 | 0.5354 |
| 2010-12-31 | 0.4643 | 0.1922 |
| 2011-12-31 | 0.2360 | 0.0270 |
| 2012-12-31 | 0.3382 | 0.1682 |
| 2013-12-31 | 0.3273 | 0.3499 |
| 2014-12-31 | 0.5780 | 0.1794 |
| 2015-12-31 | 0.5545 | 0.0843 |
| 2016-12-31 | 0.0973 | 0.0589 |
| 2017-12-31 | 0.0164 | 0.3152 |
| 2018-12-31 | 0.4282 | -0.0104 |
| 2019-12-31 | 0.0856 | 0.3796 |
| 2020-12-31 | 0.1351 | 0.4758 |
| 2021-12-31 | 0.7154 | 0.2663 |
| 2022-12-31 | 0.0333 | -0.3297 |
| 2023-12-31 | 0.5110 | 0.5381 |
| 2024-12-31 | 0.2025 | 0.2488 |
| 2025-12-31 | 0.4897 | 0.2017 |
| 2026-12-31 | -0.0666 | 0.003 |
Das Sortino Ratio des Portfolios beträgt 0,12 und liegt damit deutlich über dem Wert der Benchmark von 0,04. Dies zeigt, dass das Portfolio im Verhältnis zu seinem tatsächlichen Verlustrisiko eine wesentlich höhere Rendite erzielt als der Vergleichsindex. Während das Sortino Ratio ausschließlich negative Abweichungen, also unerwünschte Schwankungen nach unten, berücksichtigt, werden positive Kursschwankungen nicht als Risiko gewertet. Der deutlich höhere Wert des Portfolios bedeutet daher, dass Verluste effizienter kontrolliert werden und negative Marktbewegungen im Vergleich zur Benchmark seltener oder weniger ausgeprägt auftreten. Gleichzeitig gelingt es dem Portfolio, diese kontrollierten Risiken in eine überdurchschnittliche Rendite umzuwandeln. Insgesamt weist das Portfolio somit eine klar bessere risikoadjustierte Performance auf, insbesondere im Hinblick auf den Schutz vor Verlusten.
Das Sharpe Ratio hingegen beschreibt das Verhältnis zwischen erzielter Überschussrendite und der dafür eingegangenen Volalität (positiv und negativ). Eine Sharpe Ratio von 1,11 bedeutet, dass die erzielte Rendite im Verhältnis zur Schwankung des Portfolios sehr effizient war. Je höher dieser Wert ausfällt, desto besser wurde das Risiko entlohnt. Werte über 1 gelten allgemein als gut, Werte über 1,5 als sehr stark. Das Ergebnis zeigt, dass das Portfolio über den gesamten Zeitraum hinweg eine solide risikoadjustierte Performance erzielt hat. Unter Berücksichtigung unseres Portfolio-Designs ist jedoch das Sortino Ratio die aussagekräftigere Kennzahl.
Die weiteren Performance-Metriken zeichnen ein stimmiges Gesamtbild. Der Max Drawdown von 64 Prozent zeigt, dass das Portfolio zwischenzeitlich tiefe Verlustphasen durchlaufen hat. Solche Rücksetzer sind typisch für Strategien, die stark auf Hebelmechanismen setzen. Gleichzeitig verdeutlicht der Total Return von 22.657 x, das sind 2.265.700 Prozent die außerordentliche langfristige Wachstumsstärke der Strategie. Dieser Wert ist jedoch als theoretisch zu verstehen und in der Praxis nicht realistisch erzielbar. Ab einer bestimmten Kapitalgröße beeinflussen die eigenen Derivatpositionen den Marktpreis, was zu Verzerrungen führt. Für die Bewertung an dieser Stelle ist das jedoch zweitrangig, da die Renditen vor allem die strukturelle Kontinuität und Leistungsfähigkeit des Modells zeigen sollen. Auch die jährliche Rendite 55,49 Prozent oder CAGR (Compound Annual Growth Rate) von rund 46,15 Prozent pro Jahr unterstreicht den außergewöhnlich starken langfristigen Zuwachs des eingesetzten Kapitals.
Die Stärke des Portfolios zeigt sich insbesondere im Profit Factor von 1,48. Dieser Wert bedeutet: Für jeden verlorenen Euro werden statistisch 1,48 Euro Gewinn erzielt, das Portfolio arbeitet also klar profitabel. Unter Anwendung des Gesetzes der großen Zahlen ergibt sich daraus ein langfristig ertragsstarkes Konzept, dessen Potenzial sich insbesondere über viele unabhängige Trades hinweg entfaltet.
Die Drawdown Metriken geben einen guten Überblick über die Belastungsphasen des Portfolios. Der durchschnittliche Drawdown von rund 3,79 Prozent zeigt, dass typische Rücksetzer im Vergleich zur Benchnmark moderat ausfallen, was trotz des eingesetzten Hebel außergewöhnlich erscheint. Diese Rücksetzer werden außerdem deutlich schneller als beim NASDAQ wieder aufgeholt. Die durchschnittliche Drawdown-Dauer von etwa 11 Handelstagen bestätigt dieses Bild. Im Mittel erholt sich das Portfolio innerhalb von gut drei Wochen vollständig und übertrifft damit den NASDAQ deutlich, der rund 39 Tage benötigt.
Die maximale Drawdown-Dauer von nur 167 Handelstagen verdeutlicht zudem, dass selbst die schwersten Verlustphasen im Portfolio nach wenigen Monaten wieder ausgeglichen waren – im Gegensatz zum NASDAQ, der dafür 3925 Tage benötigte. Diese kurze maximale Drawdown-Phase erspart den Anlegern des Portfolios lange, verlustreiche Perioden ohne Kapitalerträge.
An dieser Stelle sollte noch einmal klar hervorgehoben werden, dass es sich bei den ausgewiesenen Netto-Renditen um Ergebnisse nach Abzug sämtlicher Transaktionskosten handelt – also inklusive Spread, Slippage – sowie nach Berücksichtigung der deutschen Steuerbelastung von 26,37 Prozent (Kapitalertragssteuer und Solidaritätszuschlag). Im Vergleich zum Brutto-Modell (Sharpe Ration 1,24), das zwar ebenfalls Transaktionskosten, aber keine Steuerabzüge enthält, erreicht das Netto Modell immer noch ein starkes Sharpe Ratio. Dies zeigt deutlich, wie stark Steuern die erzielbaren Gewinne reduzieren. Gleichzeitig wird aber ebenso sichtbar, dass Scherbius 1.0 trotz dieser hohen Steuerbelastung weiterhin in der Lage ist, klare Überrenditen zu erwirtschaften.
Insgesamt weisen diese Kennzahlen darauf hin, dass das Portfolio langfristig eine strukturelle Überrendite erzielt, dabei aber mit einer deultich höheren Volalität kalkuliert. Das gesamte Portfolio ist robust und profitabel, setzt aber eine hohe Risikotoleranz und Durchhaltevermögen voraus.
Die Performance von Scherbius im Vergleich zur Benchmark, dem NASDAQ 100, auf Wochen-, Monats-, Year-to-Date- und Seit Auflage Basis finden Sie unten. Diese Auswertungen sind Bestandteil des täglichen Updates, das Ihnen vorbörslich in jeder neuen E-Mail in aktualisierter Form zur Verfügung steht. So können Sie die Renditeentwicklung von Scherbius jederzeit transparent mit der Marktperformance vergleichen und bewerten.
| Fenster | Portfolio_Return | NASDAQ100_Return | Outperformance |
|---|---|---|---|
| Letzter Monat (2025-12-22 bis 2026-01-22) | -0.0688 | -0.0039 | -0.0649 |
| YTD ab 2026-01-01 | -0.0666 | -0.0163 | -0.0503 |
| Seit Auflage ab 2025-12-15 | -0.0548 | -0.0189 | -0.0358 |
Achtung: Die ausgewiesenen Renditen basieren ausschließlich auf den Eröffnungskursen (Opening Prices) und nicht auf den Schlusskursen (Closing Prices). Diese Methodik ist bewusst gewählt, um robustere und realitätsnähere Trades zu gewährleisten.
| Datum | Ticker | Strategie | Gewicht | Datum |
|---|---|---|---|---|
| 2026-1-22 | NFLX | Averbeck + Lepko | 0.1718 | 2026-1-22 |
| 2026-1-22 | PLTR | Averbeck + Rittmeyer | 0.1365 | 2026-1-22 |
| 2026-1-22 | TMUS | Averbeck + Rittmeyer | 0.1291 | 2026-1-22 |
| 2026-1-22 | MSFT | Averbeck + Rittmeyer + Lepko | 0.1974 | 2026-1-22 |
| 2026-1-22 | ISRG | Lepko | 0.0687 | 2026-1-22 |
| 2026-1-22 | META | Rittmeyer | 0.0282 | 2026-1-22 |
| 2026-1-22 | ORCL | Rittmeyer | 0.0280 | 2026-1-22 |
| 2026-1-21 | META | Averbeck | 0.0990 | 2026-1-21 |
| 2026-1-21 | MSFT | Averbeck | 0.1020 | 2026-1-21 |
| 2026-1-21 | PLTR | Averbeck + Rittmeyer | 0.1386 | 2026-1-21 |
| 2026-1-21 | SHOP | Averbeck + Rittmeyer | 0.1285 | 2026-1-21 |
| 2026-1-21 | TMUS | Averbeck + Rittmeyer | 0.1316 | 2026-1-21 |
| 2026-1-21 | AAPL | Lepko | 0.0665 | 2026-1-21 |
| 2026-1-21 | NFLX | Lepko | 0.0707 | 2026-1-21 |
| 2026-1-21 | NVDA | Rittmeyer | 0.0287 | 2026-1-21 |
| 2026-1-21 | ORCL | Rittmeyer | 0.0287 | 2026-1-21 |
| 2026-1-20 | META | Averbeck + Rittmeyer | 0.1278 | 2026-1-20 |
| 2026-1-20 | MSFT | Averbeck + Rittmeyer | 0.1287 | 2026-1-20 |
| 2026-1-20 | PLTR | Averbeck + Rittmeyer | 0.1375 | 2026-1-20 |
| 2026-1-20 | AAPL | Lepko | 0.0686 | 2026-1-20 |
| 2026-1-20 | NFLX | Rittmeyer | 0.0277 | 2026-1-20 |
| 2026-1-20 | SHOP | Rittmeyer | 0.0289 | 2026-1-20 |
| 2026-1-16 | META | Averbeck + Rittmeyer | 0.1347 | 2026-1-16 |
| 2026-1-16 | MSFT | Averbeck + Rittmeyer | 0.1302 | 2026-1-16 |
| 2026-1-16 | AAPL | Rittmeyer | 0.0296 | 2026-1-16 |
| 2026-1-16 | NFLX | Rittmeyer | 0.0281 | 2026-1-16 |
| 2026-1-15 | META | Averbeck + Rittmeyer | 0.1333 | 2026-1-15 |
| 2026-1-15 | AAPL | Rittmeyer | 0.0311 | 2026-1-15 |
| 2026-1-15 | NFLX | Rittmeyer | 0.0292 | 2026-1-15 |
| Verkaufstag | Renditeperiode Start | Ticker | Verkauftes Gewicht | Rendite vor Kosten | Rendite nach Kosten | Netto Rendite nach Steuern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2026-1-22 | 2026-1-20 | AAPL | 0.0665 | 0.00% | -1.20% | -1.20% |
| 2026-1-22 | 2026-1-22 | META | 0.0990 | 0.00% | -1.20% | -1.20% |
| 2026-1-22 | 2026-1-21 | NVDA | 0.0287 | 0.00% | -1.20% | -1.20% |
| 2026-1-22 | 2026-1-21 | SHOP | 0.1285 | 0.00% | -1.20% | -1.20% |
| 2026-1-21 | 2026-1-15 | META | 0.0278 | -6.64% | -7.84% | -7.84% |
| 2026-1-21 | 2026-1-16 | MSFT | 0.0275 | -4.00% | -5.20% | -5.20% |
| 2026-1-21 | 2026-1-21 | NFLX | 0.0277 | 0.00% | -1.20% | -1.20% |
| 2026-1-20 | 2026-1-20 | AAPL | 0.0296 | 0.00% | -1.20% | -1.20% |
| 2026-1-14 | 2026-1-13 | NFLX | 0.1016 | 7.04% | 5.84% | 4.30% |
| 2026-1-13 | 2026-1-7 | AAPL | 0.1692 | 0.00% | -1.20% | -1.20% |
| 2026-1-13 | 2026-1-12 | AMD | 0.1323 | 24.22% | 23.02% | 16.95% |
| 2026-1-13 | 2026-1-12 | CSCO | 0.0678 | 5.18% | 3.98% | 2.93% |
Angenommen, wir vergleichen einen NASDAQ-100-Sparplan mit einer monatlichen Sparrate von 100 Euro mit einem Scherbius-Sparplan mit Hebel 1.0 und gleicher Einzahlungsrate. Unten finden Sie die Ergebnisse dieser Szenarioanalyse.
Ein Scherbius-Sparplan funktioniert so, dass monatlich 100 Euro in das bestehende Portfolio eingezahlt werden, wodurch sich das Gesamtvolumen entsprechend erhöht. Jede Transaktion wird daher relativ zur jeweils aktuellen Portfoliogröße berechnet.
Beispiel für den Einfluss der Sparrate auf die Positionsgröße:
Ausgangssituation: 10.000 Euro × 0,03 (Gewicht Oracle-Position) = 300 Euro → ORCL Buy
Nach Einzahlung der Sparrate (100 Euro): 10.100 Euro × 0,03 (Gewicht Oracle-Position) = 303 Euro → ORCL Buy
Über den gesamten Zeitraum passen sich somit alle Trades dynamisch an die jeweils neue Portfoliogröße an. Diese Anpassung muss in der Berechnung stets berücksichtigt werden.
Hier wird deutlich, dass der Sparplaneffekt beim herkömmlichen ETF deutlich stärker ausfällt. Das ist logisch, da die Renditeerwartungen dort geringer sind und die monatliche Einzahlung von 100 Euro somit einen größeren relativen Einfluss auf den Gesamtwert des Portfolios hat.
Ein Sparplan mit dem Scherbius-Hebelprodukt ist daher vor allem in den Anfangsjahren sinnvoll. Beim Scherbius-Produkt ohne Hebel hingegen erweist sich ein Sparplan über nahezu die gesamte Laufzeit als vorteilhaft.
Haben Sie Bedenken, dass zu viele Trades pro Tag anfallen und diese möglicherweise nicht rechtzeitig ausgeführt werden können? Die folgende Grafik zeigt, dass dies nicht der Fall ist.
Damit ist die zeitliche Belastung klar kalkulierbar und insgesamt gering.
Hier sehen Sie den historischen Verlauf der Investment- und Cash-Quote. Scherbius 1.0 zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass das Portfolio selten vollständig investiert ist und dauerhaft einen vergleichsweise hohen Cash-Anteil hält. Dadurch werden Totalverlustszenarien systematisch vermieden.
Diese vorgestellte Strategie soll ambitionierten Privatanlegern die Möglichkeit bieten, mit einem klar definierten, regelbasierten und quantitativen Ansatz eine Outperformance an den Kapitalmärkten zu erzielen. Der Aufbau solcher Modelle ist äußerst zeitintensiv, und genau diese Zeit steht vielen berufstätigen Anlegern mit Interesse und Leidenschaft für Finanzmärkte nur in begrenztem Umfang zur Verfügung. Scherbius soll hier eine effiziente Lösung darstellen.
Bitte beachten Sie, dass Scherbius 1.0 keine Garantie für Markterfolge bieten. Es kann jederzeit zu deutlichen Drawdowns kommen und Phasen geben, in denen das Modell über längere Zeiträume, wie im Portfolio Backtest bis zu 113 Handelstage, kein neues Hoch erreicht. Solche Durststrecken sind ein natürlicher Bestandteil jeder risikobehafteten Strategie.
Eine Aussage lässt sich jedoch treffen: Wenn Scherbius fällt, tendiert der breite Markt (z.b. der Nasdaq 100) in denselben Phasen deutlich stärker zu verlieren.
Scherbius 1.0 ist, wie der Name bereits andeutet, erst der Anfang. Die Entwicklung von Scherbius 2.0 läuft bereits auf Hochtouren. In der nächsten Version werden werden weitere Machine Learning Methoden integriert, um die Trefferquote weiter zu erhöhen und zugleich die Dauer und Tiefe zukünftiger Drawdown-Phasen zu reduzieren. Das Ziel ist ein noch robusteres und präziseres Portfolio, das in verschiedenen Marktumfeldern stabil performt.
Wenn Fragen zum Produkt entstehen, Sie Unterstützung bei der Anwendung benötigen oder Interesse daran haben, Anteile an der Scherbius Analytics UG (haftungsbeschränkt) zu erwerben und langfristig am Wachstum dieses Start-ups zu partizipieren, können Sie sich jederzeit per E-Mail oder telefonisch melden.